Sommerzeit ist Barfußzeit

Die Sommerpflege der Nägel beschränkt sich bei vielen Frauen auf das bunte Lackieren der Nägel. Doch das alleine reicht leider nicht aus, die Fußnägel benötigen regelmäßige Pflege, um Wachstumsstörungen, Nagelbettentzündungen oder eingewachsenen Nägeln zu entkommen. Das A und O verbirgt sich schon im Schneiden der Fußnägel. Dünnere Nägel schneidet man am besten mit einer Nagelschere, bei stärkeren Nägeln ist eine Nagelzange zu empfehlen. Fußnägel dürfen auch nicht zu kurz geschnitten werden, sonst wachsen sie seitlich ins Fleisch. Ist der Nagelrand zu kurz, kann es zu Verhornung im Zehenkuppenbereich und Entzündungen kommen. Als Idealform gilt beim Fußnagel eine konkave Form mit leicht abgerundeten Ecken. Nach dem Schneiden des Nagels werden die Kanten mit einer Nagelfeile begradigt.
Doch zum schönen Fuß gehören nicht nur schöne Nägel, sondern schöne Füße brauchen auch glatte Haut. Gesunde Haut ist elastisch, glatt und belastbar. An der Fußsohle bildet sich Hornhaut, die als Schutz vor viel Druck dient. Doch je dicker diese Hornhaut auch ist, umso schneller kann sie einreißen und bei jedem Schritt große Schmerzen verursachen. Deswegen sollte die Hornhaut einmal wöchentlich mit einer Spezialfeile oder Bimsstein abgerubbelt werden. Eine Metallfeile ist dagegen weniger zu empfehlen, da sie die Haut reizen und verletzen kann. Beanspruchte Füße sollte einmal täglich eingecremt werden. Zu empfehlen sind Präparate aus Fett und Feuchtigkeit, die schnell in die Haut einziehen und so die Füße atmungsaktiv bleiben können.
Aber nur gesunde Füße sind auch schöne Füße. Die häufigste Fußerkrankung ist der Fuß- und Nagelpilz. Der entwickelt sich meisten zwischen den Zehen, weil sich dort besonders leicht der Fußschweiß sammelt. Wer einmal vom Fußpilz betroffen ist, ist den nur ganz schwer wieder los. Deswegen ist die Vorbeugung vor dem lästigen Übel besser als die Behandlung. Zur Vorbeugung sollte man den Zwischenraum zwischen den Zehen regelmäßig auf Veränderungen, Verletzungen oder Rötungen überprüfen. Nach jedem Waschen die Zehen einzeln abtrocken. Strümpfe nur aus atmungsaktiven Materialien tragen und täglich wechseln. In Hotels und öffentlichen Einrichtungen deswegen nicht barfuß laufen und immer eigenes Schuhwerk tragen. Bei Schuhanprobieren immer das Ladenpersonal um Probiersöckchen bitten. Desinfektionsduschen in öffentlichen Bädern meiden, denn gerade hier findet man eine hohe Konzentration an Fußpilzerregern.
Und wenn man alles nötige beachtet hat, kann man ruhig seine Füße zeigen und beispielweise über die Kurpromenade in Bad Kolberg an der Ostsee schweben.
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